Diagnostik

Pricktest zur Abklärung von Typ I-Allergien, z. B. Heuschnupfen, allergisches Asthma, Neurodermitis
Epikutantest zur Abklärung von Typ IV-Allergien, z. B. Ekzemerkrankungen, Kontaktallergie
Bluttest (RAST) zum Nachweis von spezifischen IgE-Antikörpern (Allergie-Antikörper)
Erweiterte Testverfahren: Intrakutantest, subkutaner Provokationstest, nasaler Provokationstest zur Abklärung von Atemwegsallergien

 

Therapie allergischer Erkrankungen

Die ursächliche Behandlung einer Insektengiftallergie oder einer Allergie der Atemwege zu einem möglichst frühen Zeitpunkt stellt die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) dar.

Dabei werden die Allergene in ansteigender Dosierung mit einer Injektion über einen längeren Zeitraum hinweg unter die Haut verabreicht.

Beim Heuschnupfen ist es dadurch möglich, nicht nur die Beschwerden deutlich zu lindern, sondern auch einem Etagenwechsel zu einem allergisch Asthma vorzubeugen.

Bei Insektengiftallergien kann die Hyposensibilisierungsbehandlung lebensrettend sein.

 

Ein Spezialgebiet der Allergologie stellt die Berufsdermatologie dar. Dabei geht es darum, den Ursachenzusammenhang zwischen einer beruflichen Tätigkeit und allergischen Beschwerden herauszufinden. (s. dort).